Patagonien

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Patagonien - Am Ende der Welt beginnt das Abenteuer!

Patagonien wird der südliche Teil von Argentinien und Chile genannt. Für eine Reise nach Patagonien braucht es vor allem viel Zeit und gute Kleidung. Am Ende der Welt kann das Wetter sehr unbeständig sein. Mal warmer Sonnenschein, dann extreme Winde und kalte Temperaturen und Regen oder Schnee. Alles hatten wir auf unserer Reise dabei, obwohl wir im Patagonischen Sommer dort waren. Es ist aber wirklich ein sehr tolles Erlebnis und vor allem Natur-und Bergfreunde kommen hier voll auf ihre Kosten. Wir starteten im Norden in Bariloche, was ich auf jeden Fall wieder machen würde und nicht auslassen würde. Durch das kleine Städtchen schlendern und einen ersten Einblick gewinnen sollte auf jeden Fall sein. Man merkt schnell, dass es viel Ähnlichkeit mit der Schweiz hat, es gibt sogar Fonduestuben. Bariloche ist ein super Ausgangspunkt für Wanderungen, zum Beispiel auf den Cerro Lopez, Refugio Frey und viele mehr. Auf für Kletterfans gibt es viele Spots, mit tollem Blick auf den See. Auch Fahrradtouren um den See, oder Kanufahrten sind hier sehr beliebt. Ein kleiner Tipp für Kletterer ist Piedra Parada (ca.4h von Bariloche entfernt). Weiter geht es nach El Calafate, was der Ausgangspunkt für die imposanten Gletscher Perito Moreno ist. Ansonsten würde ich hier nicht zu lange bleiben, da die Stadt sonst nicht so viel bietet. El Chalten das kleine Bergdorf ist ca. 2h von El Calafate entfernt. Wir bleiben hier gleich einige Tage, da es ein Paradies ist wenn man gerne wandern und klettern geht. Es gibt zahlreiche Kletterspots rund ums Dorf und noch mehr Wanderwege welche direkt im Dorf beginnen. Hier braucht es also nicht mal einen Mietwagen. Einige unserer Highlights in El Chalten waren, Laguna de los Tres zum Sonnenaufgang (Blick auf den bekannten Fitz Roy), Wasserfall Chorillo, Loma de las Pizarras und eine Wanderung zum Sonnenaufgang auf den Tumbado (keine Leute, im Vergleich zur Laguna de los Tres). Nun geht es weiter auf die Chilenische Seite Patagoniens. In Puerto Natales haben wir unsere Unterkunft, und auch von hier aus kann man einige tolle Wanderungen machen. Ein Highlight in dieser Region ist aber natürlich der Torres del Paine Nationalpark. Hier gibt es die bekannten Mehrtageswanderungen der O-Trek oder der W-Trek. Beide müssen jedoch sehr früh reserviert werden, und die Unterkünfte sind relativ teuer. Wenn man aber die bekannten Türme im Park sehen möchte, kann man aber auch nur eine Tageswanderung machen. Auch sehr zu empfehlen und mit etwas Glück spielt das Wetter mit und man die sieht die Türme in seiner vollen Pracht. Der Torres del Paine Nationalpark ist auch Heimat vieler Tiere, wie Pumas oder Guanacos. Unser letzter Stopp war dann wirklich am Ende der Welt, in Ushuaia. Ein Highlight hier, sind die Pinguine Inseln, welche man mit einem Boot erreichen kann. Ebenfalls gibt es auch hier zahlreiche tolle Wanderungen und Nationalparks, mit atemberaubender Natur. 

Die Distanzen vor Ort sind riesig, deshalb muss einiges auch mit Inlandflügen gemacht werden. Ebenfalls würden wir empfehlen die Reise mit einem Mietwagen zu machen, da man so sehr flexibel ist. 


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